Grün ganz in der Nähe, einfach weil es Spaß macht
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Die Erde unter deinen
Fingern Über die Gardenworks von Weltevree – und die Kunst, jeden Tag ein bisschen Liebe zu schenken Es gibt einen Platz neben der Küchentür. Nicht hinten im Garten, versteckt zwischen der Hecke und dem Zaun, sondern ganz vorne.
Gut sichtbar. Auf Augenhöhe, auf Arbeitshöhe – 93 Zentimeter, genau richtig, um die Hände in die Erde zu stecken, ohne sich bücken zu müssen.
Das ist der Ausgangspunkt der Gardenworks: (Gemüse-)Gärtnern sollte nicht versteckt werden. Es gehört zum Alltag, genau wie Kochen, genau wie Kaffee kochen.
Designer Marcel Sloots drückt es so aus: „Die Kraft eines Designs liegt in der Einfachheit: Wenn die Funktionalität das Wesen des Produkts widerspiegelt, entsteht ein unverfälschtes Erlebnis für den Nutzer.“
Diese Einfachheit spiegelt sich in der Aluminium-Silhouette des Gardenworks wider – klar und zugleich natürlich, mit einem integrierten Entwässerungssystem, das überschüssiges Wasser über zwei Ausläufe ableitet, während stets eine dünne Wasserschicht zurückbleibt, aus der die Pflanzen trinken können. Keine durchnässten Wurzeln, keine durstige Erde.
Einfach: gut gepflegte Pflanzen mit minimalem Aufwand. Doch die eigentliche Geschichte des Gardenworks liegt nicht in der Technik. Sie liegt im Ritual.
Jeden Tag ein bisschen verliebt
„Ich finde es sehr schön, mich ganz bewusst um die Gardenworks zu kümmern. Einfach ein bisschen Liebe hineinstecken.“ So einfach ist das. Kein Masterplan, keine Gartenarchitektur – einfach jeden Morgen kurz vorbeischauen. Schauen, was sich verändert hat. Ein Blatt, das gelb wird, ein Trieb, der sich dem Licht zuwendet.
„Man nimmt das Wachstum der Pflanzen viel bewusster wahr, wenn man sich jeden Tag damit beschäftigt.“ Genau deshalb stehen die Gardenworks direkt neben der Tür und nicht hinten im Beet. Was man jeden Tag sieht, beobachtet man auch jeden Tag. Und was man beobachtet, das liegt einem ganz von selbst am Herzen.
Lass es doch einfach mal schiefgehen
Die Art und Weise, wie über „Gardenworks“ gesprochen wird, hat etwas Befreiendes. Keine strengen Anweisungen, keine Angst vor dem Scheitern.
„Lass die Kräuter und das Gemüse doch einfach mal zu groß werden, lass es doch einfach mal auf eigene Faust wachsen.“
„Einfach machen, es kann höchstens schiefgehen.“
Das ist eine andere Einstellung als die, die dir die meisten Bücher über den Gemüsegarten vermitteln. Keine Zeitpläne, kein Perfektionismus – einfach loslegen.
„Einfach mit den Händen in der Erde wühlen. Alles funktioniert.“ Kräuter, die die schönsten Blüten bilden, wenn man sie nicht sofort abschneidet, oder Salat, den man durchwachsen lässt – das ist wunderschön und gehört einfach dazu. Es geht nicht um die perfekte Ernte. Es geht um das Erlebnis.
„Man schaut doch jedes Mal nach. Man verfolgt die Entwicklung. Man beschäftigt sich bewusster damit.“
Und wenn du dann gießt: Mach es richtig. „Nicht nur ein bisschen drumherum nass machen. Sondern richtig gut gießen. Gieß ruhig eine volle Gießkanne.“ Eine kleine Geste, aufmerksam ausgeführt (das könnte man auch weglassen) – viel mehr braucht es nicht.
Mehrschichtige Bepflanzung
Wer den Gardenworks bepflanzt, tut gut daran, in Schichten zu denken.
Stauden bilden die Basis – einmal gepflanzt, muss man sich im folgenden Jahr kaum noch um sie kümmern. Sie bleiben, wachsen weiter und treiben im nächsten Jahr ganz normal wieder aus. Sie sind pflegeleicht.
Kräuter sind die verspielte Schicht dazwischen.
Einfach zu ernten, sofort zu verwenden – auch wenn das von der Sorte abhängt. Manche Kräuter bleiben auch im Winter grün und verleihen dem Gardenworks gerade in den kühlen Monaten Charakter. Zum Beispiel Rosmarin oder Salbei.
So entsteht eine kleine, lebendige Komposition, die sich mit den Jahreszeiten mitbewegt – nie ganz fertig, immer in Bewegung.
Für alle, die mehr Platz suchen: die Gardenworks Station
Wer nicht nur anbauen, sondern auch zubereiten möchte, findet in der Gardenworks Station die logische Erweiterung: derselbe Pflanzkasten, ergänzt durch eine Arbeitsplatte in derselben praktischen Höhe von 93 cm, mit Platz für zwei Kisten darunter. Gärtnern und Kochen im Freien werden hier buchstäblich zu einer einzigen Handlung – vom Pflücken der Kräuter bis zum Zerkleinern, ohne einen Schritt tun zu müssen.
Ob Sie nun auf einem Balkon in der Stadt wohnen, Grün ins Haus holen möchten oder einen Garten bei einem Landhaus gestalten: Beide Varianten bereichern den Ort, an dem sie stehen. Nicht als Dekoration, sondern als Einladung.
Die Gardenworks laden zu kleinen Momenten ein – Kräuter oder eine Tomate für das Abendessen pflücken, einen Moment innehalten und den Wechsel der Jahreszeiten wahrnehmen. Nicht, weil man muss, sondern weil man kann. Stell sie dort hin, wo du sie jeden Tag siehst. Der Rest ergibt sich von selbst.